Das callmobile Glossar A bis Z

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A-Netz
Erstes deutsches Mobilfunknetz. Es ging 1958 in Betrieb und lief bis 1977. Die Gespräche waren rein handvermittelt. Die Teilnehmerzahl betrug ca. 10.000 und das Netz/Angebot war bei Grundgebühren von 320 DM und Gesprächskosten von 1,73 DM/Minute nur etwas für Privilegierte. Frequenzbereich: 157,50-170,50 MHz mit einem Raster von 50 kHz.

Airtime
Das ist die Verbindungszeit im Mobilfunk.

Akku (Akkumulator)
Wiederaufladbare Batterien zum Betrieb des Mobiltelefons. Bei Mobiltelefonen sind derzeit 3 verschiedene Akkutypen üblich: Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd), Nickel-Metall-Hydrid (NiMH) und Lithium-Ionen (LiIon). NiCd-Akkus sind veraltet. Sie sind im Verhältnis zur Speicherkapazität schwer und leiden unter dem Memory-Effekt. Besser sind die NiMH-Akkus, bei denen der Memory-Effekt kaum noch auftritt und die eine höhere Leistungsdichte besitzen. In Topmobiltelefonen wird heute in der Regel ein LiIon-Akku eingebaut, der eine noch wesentlich höhere Leistungsdichte und fast keinen Memory-Effekt mehr aufweist. Eine ganz neue Entwicklung ist der Lithium-Polymer-Akku, dessen Zellen nicht mehr starr sind, sondern aus Folien bestehen, die an fast jede Form anpassbar sind. Somit kann man noch flachere Akkus bauen.

Analog
Bei der analogen Technik werden die Gespräche als elektrische Schwingungen übertragen. Die ersten Mobilfunknetze, A-Netz, B-Netz und C-Netz, waren analog, während die neueren D-Netz und E-Netz die modernere digitale Übertragungstechnik bieten.

Anklopfen
Dienstmerkmal in Telefonnetzen, bei dem man ein Signal im Hörer hört, wenn jemand anruft, während man gerade ein Gespräch führt. Man kann dann das laufende Gespräch abbrechen oder "parken", während man das neue Gespräch annimmt, oder den neuen Anrufer abweisen. Steuerungsbefehle: Anklopffunktion einschalten: *43# "grüne Hörertaste" oder "ok" Anklopffunktion ausschalten: #43# "grüne Hörertaste" oder "ok" Aktuellen Status anzeigen: *#43# "grüne Hörertaste" oder "ok"

Anrufbeantworter (Mailbox, Mobilbox)
Elektronischer Anrufbeantworter, der je nach Einstellung aktiviert wird bei Nichterreichbarkeit, "Besetzt", Nichtannahme usw. Sie können alle Nachrichten aufnehmen und jederzeit von allen Netzen aus abrufen. Ob und in welchem Fall eine Rufumleitung zum Anrufbeantworter programmiert wird, entscheiden Sie. Steuerungsbefehle: Netzkennungen: T-Mobile: (Netzvorwahl) 13 Vodafone: (Netzvorwahl) 50 E-Plus: (Netzvorwahl) 99 Bei Nichterreichbarkeit: **62* (Netzkennung) eigene Rufnummer ohne Vorwahl # "grüne Hörertaste" oder ok Im Besetztfall: **67* (Netzkennung) eigene Rufnummer ohne Vorwahl # "grüne Hörertaste" oder ok Verzögert: **61* (Netzkennung) eigene Rufnummer ohne Vorwahl # "grüne Hörertaste" oder ok Alle Anrufe: **21* (Netzkennung) eigene Rufnummer ohne Vorwahl # "grüne Hörertaste" oder ok Löschen aller Rufumleitungen: ##002# "grüne Hörertaste" oder ok

Anruferliste
In digitalen Telefonnetzen wird die Nummer des Anrufers mit übertragen (CLIP). Diese wird in einer Eingangsliste des Telefons in der Liste angenommener Anrufe oder verpasster Anrufe gespeichert.

Anrufsperrung
GSM-Zusatzdienst; Sperrung aller abgehenden Anrufe, Sperrung aller abgehenden Auslandsanrufe, Sperrung aller ankommenden Anrufe, Sperrung aller ankommenden Anrufe bei Aufenthalt im Ausland.

Anrufumleitung
GSM-Zusatzdienst; Umleitung eines Anrufs auf ein anderes Endgerät oder die Mailbox. Automatische Anrufumleitung: Anrufumleitung im Besetztfall. Anrufumleitung, wenn keine Antwort erfolgt. Anrufumleitung, wenn nicht erreichbar. Siehe auch Anrufbeantworter.

Anschluss für externe Autoantenne
Autoantennen für Handys erhöhen die Verbindungsqualität, verhindern Gesprächsabstürze, schützen vor Elektrosmogbelastung im Auto und schonen den Akkusatz des Mobiltelefons. Viele Handys besitzen einen Anschluss für eine externe Autoantenne.

Anwahl der callmobile-Mobilbox
Vom eigenen Mobiltelefon: 13 - eigene callmobile-Nummer ohne Vorwahl - senden oder einfach die 3311 senden Von extern (Fremdnetz): (Netzvorwahl) 13 - eigene Rufnummer - Ansagetext mit * unterbrechen - Mobilboxkennwort Vom Ausland: +49 (Netzvorwahl) 2523311 - senden

APN - Access Point Name
Gibt an, zu welchem Netz (Internet oder WAP) verbunden werden soll. Der APN entspricht der Zugangsnummer bei Modem-/ISDN-Verbindungen.
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B-Netz
Nach dem A-Netz das zweite Mobilfunknetz in Deutschland. Die Gespräche erfolgten im Selbstwählverkehr, jedoch musste man als Anrufer wissen, in welchem Vorwahlbereich sich der Mobilfunkteilnehmer aufhielt. Das Netz war von 1972 bis 1994 in Betrieb und arbeitete im VHF-Band 148,4-162,9 MHz.

Bluetooth
Ein neuer Funkverbindungs-Standard, mit dem sich verschiedene Geräte wie Laptops, Drucker und Mobiltelefone zusammenschalten lassen. Anders als eine Infrarot-Verbindung sendet Bluetooth auch durch Wände. Zum Beispiel kann dann ein Headset ohne störenden "Kabelsalat" an ein Handy angeschlossen werden.

Booster
Verstärker zum Mobiltelefonieren im Auto. Die Leistung des Mobiltelefons von 2 Watt kann damit bis auf 8 Watt gesteigert werden. Bundesnetzagentur - Regulierungsbehörde für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen. Die in Bonn ansässige Regulierungsbehörde für u.a. Telekommunikation und Post (http://www.bundesnetzagentur.de) ist in Deutschland für die Vergabe von Lizenzen und Betriebserlaubnissen bei der Nutzung von Funkfrequenzen zuständig.
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CallYa
Bezeichnung der Prepaid-Karte von Vodafone.

Cell-Broadcast
Unter Cell-Broadcast versteht man den Empfang von regionalen Gebietsinformationen von bis zu 93 Zeichen: Themen sind z.B.: aktuelle Vorwahlnummern (Best-City-Spezial), Taxi-Rufdienst, Flugverspätungsinformationen, regionale Verkehrsinformationen, Veranstaltungskalender, Notdienstadressen, Kinoprogramm, Wettervorhersage.

CheckLine
Die callmobile-CheckLine ermöglicht es, den aktuellen Kontostand Ihrer callmobile-SIM-Karte abzurufen. Innerhalb weniger Sekunden erhalten Sie per SMS eine Rückmeldung auf Ihr Handy. Übermittelt wird die Summe der Gesprächsgebühren (Roaming-Gebühren soweit vorhanden).

CLIP
Calling Line Identification Presentation - Rufnummernanzeige. Sofern das Mobiltelefon diesen Dienst unterstützt, kann der Teilnehmer die Nummer des Anrufers auf seinem Display sehen, wenn dieser aus einem digitalen Netz anruft und CLIR nicht aktiviert hat.

CLIR
Calling Line Identification Restriction - Rufnummernunterdrückung. Hiermit wird die eigene Rufnummer unterdrückt, so dass der Angerufene sie nicht sehen kann.
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D-Netz
Erstes digitales Mobilfunknetz in Deutschland. Es arbeitet nach dem GSM-Standard im Frequenzbereich 900 MHz und z.T. im Frequenzbereich 1800 MHz. In Deutschland gibt es zwei Netzbetreiber: T-Mobil mit dem D1-Netz und Vodafone (D2-Mannesmann) mit dem D2-Netz. Die D-Netze gingen 1992 in Betrieb: Hiermit ging der Siegeszug des Mobiltelefons los.

DECT
Digital European Cordless Telecommunication ist der europäische Standard für digitale Schnurlos-Telefone ("Home-Handy"). Durch die digitale Übertragung im Frequenzbereich von 1880 bis 1900 MHz bieten diese Telefone ein hohes Maß an Übertragungsqualität und Abhörsicherheit.

Digital
Während die erste Generation der Mobilfunknetze (A-, B- und C-Netz) mit analoger Übertragungstechnik arbeitete, arbeiten D- und E-Netz mit digitaler Übertragung der Gespräche, d.h., die Daten werden digitalisiert und dann übertragen. Dadurch (und durch zusätzliche Verschlüsselungstechniken) sind digitale Mobilfunkgespräche weitgehend abhörsicher, während Gespräche in den analogen Netzen mit einfachen Scannern abgehört werden konnten.

DTMF
Dual Tone Multiple Frequency - Tonwahlverfahren im Gegensatz zum Impulswahlverfahren. Der Verbindungsaufbau ist schneller, außerdem können noch weitere Funktionen wie z.B. das Abhören des Anrufbeantworters damit gesteuert werden.

Dualband-Mobiltelefone
Dualband-Mobiltelefone können in beiden GSM-Frequenzbereichen (900 und 1800 MHz) arbeiten. Bis auf wenige Ausnahmen sind heute alle Mobiltelefone Dualband-Geräte. Mit Triband-Mobiltelefonen können auch amerikanische Funknetze (1900 MHz) genutzt werden.

Dual-Line-Akku (Dual-SIM-Akku)
Spezialakku, der zwei SIM-Karten aufnehmen kann. Dadurch kann man wahlweise auf zwei verschiedenen SIM-Karten telefonieren. Das Umschalten von einer Karte auf die andere geschieht durch Aus- und Einschalten des Mobiltelefons. Und wozu soll man zwei Karten nutzen? Es könnte z.B. Karte 1 eine Geschäftskarte und Karte 2 die Privatkarte sein. Oder man nimmt eine D-Netz- und eine E-Netz-Karte und hat damit eine (fast) 100%ige Garantie, kein Funkloch mehr zu erwischen.

Dual-Mode-Mobiltelefone
Dual-Mode-Geräte kombinieren zwei verschiedene Übertragungstechniken in einem Gerät und können somit z.B. gleichzeitig als GSM-Handy und DECT-Festnetzgerät eingesetzt werden.
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E-Netz
Digitales GSM-Mobilfunknetz, das auf dem Standard DCS 1800 basiert. Das E1-Netz von E-Plus ging 1994 in Betrieb, das von Viag Interkom (O2) betriebene E2-Netz startete 1998.

E-Plus
Von der E-Plus Mobilfunk GmbH betriebenes, digitales Mobilfunknetz im DCS 1800-Standard. Dieser Standard wurde an den GSM-Standard angelehnt, nutzt allerdings den Frequenzbereich um 1800 MHz.

EFR - Enhanced Full Rate
Neuer Übertragungsmodus in GSM-Netzen mit besserer Sprachqualität. Um in diesen Genuss zu kommen, ist ein Mobiltelefon der neuesten Generation erforderlich (alte Mobiltelefone können in gewohnter Weise weiterbenutzt werden).

EIR - Equipment Identity Register
Das Equipment Identity Register, EIR, verwaltet Gerätesperrlisten, denn jedes Mobiltelefon hat einen vom Netz abgefragten IMEI, einen International Mobile Equipment Identifier, als unveränderbare Seriennummer. Der Benutzer kann seine IMEI im Mobiltelefon immer mit *#06# selbst abfragen und sicherheitshalber notieren.

EMS - Enhanced Message Service
Enhanced Message Service ist der Nachfolger der SMS, die zusätzlich mit kleinen Bildchen und Sounds angereichert wird. Kann über alle Netzbetreiber versendet werden, da die normalen Kurzmitteilungszentralnummern (SMSC) genutzt werden.

EMV - Elektromagnetische Verträglichkeit
Elektromagnetische Verträglichkeit von elektrischen Geräten untereinander. Mobiltelefone können u. U. empfindliche elektrische Geräte stören, daher ist das Telefonieren (bzw. bereits das Angeschaltetlassen) im Flugzeug, während des Fluges sowie in Krankenhäusern auf Intensivstationen verboten.

ETSI - European Telecommunications Standards Institute
Das European Telecommunications Standards Institute ist zuständig für die Definition und Weiterentwicklung von technischen Standards in der Telekommunikation. Das in Südfrankreich ansässige Institut regelt z.B. den GSM-Standard.

EVN - Einzelverbindungsnachweis
Auf dem Einzelverbindungsnachweis werden alle geführten Gespräche aufgelistet. Sie bekommen in diesem Fall für jede Ihrer Mobilnummern einen separaten Nachweis.
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Farbdisplay
Viele neue Handys besitzen ein Farbdisplay. Damit können die Menüführung und Symbole anschaulicher dargestellt werden. Ebenfalls können mit einem Farbdisplay Bilder in guter Qualität via MMS angezeigt werden.

Fax
Der Weg, mobil Faxe zu versenden und zu empfangen. Alle Netzbetreiber in Deutschland ermöglichen ohne gesonderte Freischaltung den Zugang zum Internet sowie den Versand von Faxen. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung beträgt derzeitig 9600-14.400 bps. Eine gesonderte Freischaltung ist lediglich für den Fax-Empfang erforderlich.

Free & Easy
Bezeichnung der Prepaid-Karte von E-Plus.

Freiminuten
Freiminuten sind entweder im Tarif enthaltene oder durch Aktionen zugegebene kostenlose Gesprächsminuten. Die Gewährung der Freiminuten erfolgt unter bestimmten tariflichen Voraussetzungen, welche den Vertragsinhalten (Tarif) zu entnehmen sind.

Frei-SMS
Frei-SMS sind entweder im Tarif enthaltene oder durch Aktionen zugegebene kostenlose SMS. Die Gewährung von Frei-SMS erfolgt unter bestimmten tariflichen Voraussetzungen, welche den Vertragsinhalten (Tarif) zu entnehmen sind.

FSE - Freisprecheinrichtung
Zusatzgerät zum Mobiltelefon, mit dem man ohne Mobiltelefon am Ohr telefonieren kann. Entweder als mobile FSE mit Knopf im Ohr oder Headset oder als Einbau in den PKW. Ab 01.01.2001 ist das Telefonieren während der Fahrt ohne FSE verboten!

Funkloch
Gebiet, das keine Netzversorgung aufweist. Mittlerweile haben T-Mobile (D1) und Vodafone (D2) eine nahezu flächendeckende Versorgung. E-Plus (E1) ist auch sehr gut abgedeckt, weist allerdings in ländlichen Gebieten teilweise noch größere Funklöcher auf. O2 (E2) hat einen Abdeckungsgrad von ca. 75%, hat jedoch einen Roaming-Vertrag mit T-Mobile, so dass man bei nicht mit E2-Netz versorgten Gebieten sich meist bei T-Mobile einbuchen kann.
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GPRS
General Packet Radio Service. Mobiler Übertragungsstandard. Dieser Breitbanddienst erlaubt die besonders schnelle Datenübertragung im digitalen Mobilfunknetz.

GSM-Codes
Unter den GSM-Codes versteht man Codes, die für alle GSM-Geräte, unabhängig von Mobiltelefon-Typ und Netzbetreiber, allgemeine Gültigkeit haben, z.B. zum Legen und Löschen der Anrufumleitungen oder auch Anrufsperren, zur PIN-Entsperrung.

GSM-Netz
Global System for Mobile Communications: Digitaler Mobilfunkstandard im 900-MHz- (D-Netze) und 1800- MHz-Bereich (E-Netze). GSM wird weltweit in mehr als 120 Ländern genutzt (Ausnahme: Japan).
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Handover
Gesprächsübergabe zwischen einzelnen Funkzellen der Mobilfunknetze. Verlässt ein Teilnehmer während einer bestehenden Verbindung den Bereich einer Funkzelle, so wird das Gespräch von der benachbarten Funkzelle übernommen. Das Handover ist für den Mobilfunkteilnehmer i.d.R. nicht wahrnehmbar.

Headset
Kopfhörer und Mikrofon ersetzen den Hörer. So kann man sich z.B. besser auf das Autofahren konzentrieren.

HFR - Halfrate
Übertragungstechnik, die digitale Sprachsignale größtmöglich komprimiert, dadurch die Netzkapazität weniger belastet und somit einer Netzüberlastung vorbeugen soll.

HLR - Home Location Register
Diese Datenbank gehört zum Kernaufbau eines GSM-Mobilfunknetzes und enthält die Stammdatensätze aller Kunden des betreffenden Netzes. Schon beim International Roaming (also Telefonieren im Ausland) ist die Information wichtig, in welchem Netz der Kunde derzeit tatsächlich eingebucht ist.

Hotspot
Kinderleicht: Hotspots sind die Bereiche, in denen Sie W-LAN nutzen können. Die Reichweite eines Hotspots beträgt bis zu 300 Meter und hängt wesentlich von der Anzahl der Access Points ab.

HSCSD
High Speed Circuit Switched Data: Neuer Standard der Datenübertragung, dank Kanalbündelung ist HSCSD in der Lage, Daten innerhalb des GSM-Netzes erheblich schneller zu übertragen. Die maximale Datenübertragungsrate beträgt 43.200 bps.

HSMD
Bezeichnung bei E-Plus für HSCSD.

HTML - Browser
Einige Handys und Organizer bieten die Möglichkeit, normale HTML-Seiten aus dem Internet anzuzeigen. Aufgrund des kleinen Displays sind die Ansicht und das Navigieren auf Mobiltelefonen eingeschränkt.
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IMEI - International Mobile Equipment Identity
Kennung für mobile Endgeräte in GSM-Netzen. Sie ist für jedes Endgerät individuell vergeben, so dass im GSM-Netz die Identifizierung eines Gerätes möglich ist. Durch Speicherung der IMEI gestohlener Geräte wird die Sperrung und Lokalisierung derselben ermöglicht. Dann ist auch das Telefonieren mit einer anderen SIM-Karte nicht mehr möglich. Die IMEI-Nummer befindet sich meist als Aufkleber unter dem Akku. Sie ist auch bei den meisten Geräten durch Eingabe der Kombination *#06# abrufbar.

Impulswahl
Die Impulswahl ist ein Signalisierungsverfahren in analogen Telekommunikationsnetzen, bei dem die gewählten Ziffern beim Verbindungsaufbau in eine definierte Anzahl von Gleichstromimpulsen umgewandelt werden. Diese Impulse werden durch kurzzeitige Unterbrechung des auf der Leitung fließenden Linienstroms erzeugt. Die Ziffer 1 wird durch einen Impuls, die Ziffer 9 durch 9 Impulse und die Ziffer 0 durch 10 Impulse kodiert.

Infrarotschnittstelle
Schnittstelle in Mobiltelefonen der gehobenen Klasse, mit der die Geräte kommunizieren können, z.B. Adressen/Telefonnummern auf andere Mobiltelefone oder den PC übertragen oder Daten und Faxe zum Laptop ohne Kabelverbindung. Der gebräuchlichste Übertragungsstandard trägt die Kurzbezeichnung IrDA.

Integrierte Freisprechfunktion
Handys mit dieser Funktion haben Lautsprecher und Mikrofone, womit Telefonieren, ohne das Handy zur Hand zu nehmen, ermöglicht wird.

IrDA - Infrared Data Association
Drahtlose Datenübertragung zwischen zwei Geräten (z.B. Mobiltelefon und PDA bzw. Organizer) via Infrarotschnittstelle.
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Java
Java ist eine offene Programmiersprache, die von der Firma Sun entwickelt wurde. Java wurde eigens für das Internet entwickelt und ist nicht abhängig von bestimmten Betriebssystemen. Java-Anwendungen funktionieren deshalb auf allen Java-fähigen Geräten. Damit können unterschiedliche Applikationen auf das Mobiltelefon geladen werden, z.B. Spiele, Währungsumrechner, diverse Programme.

Java-Spiele
Sind Spiele, die aufs Handy geladen werden können. Mit Java-Spielen wird das Handy zur Spielekonsole - ob Jump & Run oder Strategie

JPEG
Abkürzung für Joint Photographic Experts Group: Entwickeltes Verfahren zur Kompression digitaler Bilder. Der Informationsverlust durch die Kompression soll im Bild möglichst nicht sichtbar werden. Sind nach dem JPEG-Verfahren komprimierte Bilder in einer Datei abgespeichert, trägt diese den Dateityp JPG.

Joystick
Einfache integrierte "Ein-Tasten-Navigation" durch das Mobiltelefon-Menü (z.B. beim Ericsson T68i). Der Joystick ist in vier Richtungen beim Mobiltelefon steuerbar, z.B. um durch die Menüstruktur zu gelangen bzw. zwecks weiterer Verzweigungen. Zur Bestätigung bzw. Ausführung von Anwendungen wird der Joystick einfach gedrückt. Eine andere Definition ist der "Fun-Joystick", welcher als Zubehör erworben werden kann und am Mobiltelefon befestigt wird. Der Joystick dient hauptsächlich dem Spielespaß für integrierte Spiele auf dem Mobiltelefon.
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Kalender
Unter diesem Begriff werden alle Eintragstypen zusammengefasst, die der Benutzer in einen Kalender eintragen kann. Kalendereinträge umfassen Termin-, Übersichtseinträge, also einmalig und kurzfristig stattfindende Termine, ebenso wie wiederkehrende Jahrestage.

Kamera (DigiCam)
Einige Mobiltelefone besitzen bereits eine integrierte Kamera, so dass man ganz bequem Fotos machen kann und diese per MMS oder via E-Mail verschicken kann. Als Zubehör gibt es zu einigen Mobiltelefonen auch externe Kameras, die man ganz einfach ans Mobiltelefon ansteckt.

Klingeltöne
Bei den meisten heutigen Mobiltelefonen hat man nicht nur die Auswahl zwischen Piepen und kurzen Tonfolgen, sondern von vielen Melodien aus Klassik, Pop usw. Bei vielen Geräten lassen sich auch neue Melodien einspielen über Kabel, Infrarotschnittstelle oder per SMS. Man kann sogar auf manchen Geräten selbst Melodien komponieren.

Kurznachrichten - SMS
Short Message Service. Kurznachrichtendienst, bei dem man auf einem Mobiltelefon im D- oder E-Netz eine Textnachricht von max. 160 Zeichen senden und empfangen kann. Bei vielen Mobiltelefonen kann man bis zu 3 Nachrichten mit bis zu 459 Zeichen in einer SMS verbinden!
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Laufzeitvertrag
Im Gegensatz zu Prepaid-Verträgen "richtiger" Vertrag mit meist 24 Monaten Vertragsbindung, bei dem i.d.R. Grundgebühren und Gesprächsgebühren anfallen. Je nach Gesprächsaufkommen und Telefonierverhalten kann ein Vertrag mit niedrigeren Grund- und höheren Gesprächsgebühren oder ein Vertrag mit höheren Grundgebühren und dafür sehr niedrigen Gesprächsgebühren der richtige sein.

LBS - Location Based Services
Location Based Services sind standortbezogene Dienste, die der Mobilfunkanbieter seinen Kunden abhängig von ihrem Aufenthaltsort anbieten kann. Dabei kann er den Kunden über das Handynetz orten. Anwendungsbeispiele sind: Wo finde ich die nächstgelegene Apotheke? Oder: Welcher Arzt ist am schnellsten zu erreichen?

Lithium-Ionen-Akku
Moderne Akku-Bauart mit geringem Gewicht und hoher Leistungsdichte. Er kann dreimal so viel Energie pro Gewicht und zweimal so viel Energie pro Volumen speichern wie ein Nickel-Cadmium-Akku. Der Memory-Effekt tritt hier praktisch überhaupt nicht mehr auf. Der Lithium-Ionen-Akku benötigt eine spezielle Ladetechnik und ist relativ teuer.

Lokaloptionen und City-Optionen
Mit der Lokaloption von T-Mobile können Sie von überall in Deutschland günstig in eine ausgewählte Region ins Festnetz telefonieren: Sie sprechen mit allen Teilnehmern eines bestimmten Ortsbereiches Ihrer Wahl, egal wo sie sich aufhalten, und sparen in der Hauptzeit. Mit der City-Option von T-Mobile wird Mobiltelefonieren immer genau da besonders günstig, wo Sie sich gerade befinden. Wenn Sie sich z.B. in München aufhalten, werden alle Gespräche ins Festnetz innerhalb dieser Ortsvorwahl (040) günstiger.
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Mailbox, Mobilbox (Anrufbeantworter)
Elektronischer Anrufbeantworter, der je nach Einstellung aktiviert wird bei Nichterreichbarkeit, "Besetzt", Nichtannahme usw. Sie können alle Nachrichten aufnehmen und jederzeit von allen Netzen aus abrufen. Ob und in welchem Fall eine Rufumleitung zum Anrufbeantworter programmiert wird, entscheiden Sie. Steuerungsbefehle: Netzkennungen: T-Mobile: (Netzvorwahl) 13, Vodafone: (Netzvorwahl) 50, E-Plus: (Netzvorwahl) 99, o2: (Netzvorwahl) 33 Bei Nichterreichbarkeit: **62* (Netzkennung) eigene Rufnummer ohne Vorwahl # "grüne Hörertaste" oder ok Im Besetztfall: **67*(Netzkennung) eigene Rufnummer ohne Vorwahl # "grüne Hörertaste" oder ok Verzögert: **61*(Netzkennung) eigene Rufnummer ohne Vorwahl # "grüne Hörertaste" oder ok Alle Anrufe: **21*(Netzkennung) eigene Rufnummer ohne Vorwahl # "grüne Hörertaste" oder ok Löschen aller Rufumleitungen: ##002# "grüne Hörertaste" oder ok

Makeln
Das Annehmen eines Anrufes während eines Gesprächs und das Wechseln zwischen verschiedenen Gesprächen.

Memory-Effekt
Wenn ein Akku nur halb entladen wird, bevor er wieder aufgeladen wird, so "merkt" er sich dies und weist anschließend nur noch die halbe Kapazität auf. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei NiCd-Akkus, gering bei NiMH-Akkus und praktisch nicht mehr vorhanden bei LiIon-Akkus.

Mindestgesprächsumsatz
In einigen Tarifen muss ein festgelegter Betrag pro Monat verbraucht / vertelefoniert werden -> Mindestgesprächsumsatz. Bei Nichterreichen dieses Umsatzes wird dieser Betrag in Höhe des Mindestgesprächsumsatzes monatlich in Rechnung gestellt.

MMS - Multimedia Messaging Service
MMS steht für Multimedia Messaging Service und ist eine neue Form der SMS. Mit MMS können Sie Bilder, Animationen, Sounds usw. an andere Mobiltelefone oder an eine E-Mail-Adresse schicken. MMS wird als Weiterentwicklung von SMS betrachtet. MMS werden über eine GPRS-Verbindung versendet.

MP3
Ein von Thomson und Wissenschaftlern des Fraunhofer Instituts entwickeltes Komprimierungsverfahren für Audiodateien. Nicht hörbare Signalanteile und mehrfach vorkommende Sequenzen werden nur einmal gespeichert. Das Speicher- und Sendeformat für Audiodaten erlaubt - je nach gewählter Kompression - eine Verringerung der Tondaten um den Faktor vier bis zehn. Mit MP3 komprimierte Musikstücke lassen sich ohne hörbaren Qualitätsverlust via Internet austauschen. MP3 steht für "Moving Picture Experts Group Audio Layer 3".

MP3-Player
Mit einem im Handy eingebauten MP3-Player kann man unterwegs Musik hören. Die Musikstücke werden entweder auf Memorykarten oder im Gerät selbst gespeichert und erreichen nahezu CD-Qualität.

MSC - Mobile Switching Center
Immer ist das Visitor Location Register eng mit einem Herzstück der Mobilfunk-Infrastruktur verbunden, dem Mobile Switching Center (MSC), gelegentlich auch Mobile Service Center genannt. "To switch", schalten bzw. vermitteln, steht für die eigentliche Aufgabe jeglicher Telefoninfrastruktur. Hier werden die Rufe an die Teilnehmer eingeleitet, hier werden vom Handy kommende Gesprächswünsche weitergegeben, hier wird der gesamte Gesprächsablauf vom Ruf bis zum Gesprächsende gesteuert. Selbst Dienste wie Rufweiterleitung, Anklopfen, Mehrfachgespräche und vieles mehr werden im MSC ausgeführt. Auch das Erfassen der Rechnungsdaten findet hier statt.

MS Outlook Synchronisation
Bei einigen Mobiltelefonen können das Adressbuch und der Kalender mit Outlook abgeglichen werden.
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Netzabdeckung
Gebiet mit Funkversorgung eines Funknetzes. Die Netzabdeckung beträgt laut Aussage der Anbieter bei T-Mobile (D1) / Vodafone (D2) ca. 98%, bei E-Plus liegt sie knapp darunter, bei O2 (Viag Interkom) beträgt sie ca. 80%. Diese Zahlen beziehen sich aber nicht auf die Flächenabdeckung, sondern auf die Bevölkerungsabdeckung, d.h., in dünn besiedelten, insbesondere waldreichen Gebieten haben alle Netzbetreiber mit Funklöchern zu kämpfen.

Netzbetreiber
Hersteller und Vermarkter eines eigenen Mobilfunk- oder Festnetzes. Der Netzbetreiber stellt die Telefonieleistung seines Netzes auch Providern zur Vermarktung zur Verfügung. In Deutschland gibt es zZt. vier Netzbetreiber für Mobilfunk: T-Mobile (C, D1), Vodafone (D2), E-Plus (E1) und seit Herbst 1998 Viag Interkom (O2) mit dem E2-Netz.

Nickel-Cadmium-Akku
Älteste Bauart von wiederaufladbaren Akkus, wird heute normalerweise nicht mehr eingesetzt. Nachteile sind das Gewicht, die niedrige Leistungsdichte und der ausgeprägte Memory-Effekt.

Nickel-Metall-Hydrid-Akku
Modernere Bauart eines Akkus, heute in den meisten Handys der Budget- und Mittelklasse eingesetzt. Höhere Leistung und geringerer Memory-Effekt als der Nickel-Cadmium-Akku.
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O2 - Viag Interkom
Vierter deutscher Mobilfunkanbieter (ehemals Viag Interkom) des digitalen E2-Netzes.

Oberschalen
Bei manchen Mobiltelefonen (z.B. Nokia) kann man das standardmäßige Gehäuse (Oberschale) gegen Gehäuse mit anderen Farben tauschen. Angefangen von farbigen Gehäusen, über Gehäuse in Metalliclackierungen oder Holzdesign bis hin zu mehr oder weniger wilden Airbrush-Designs, ist fast alles möglich.

Online-Rechnung
Sehen Sie sich Ihre Rechnung bequem online über www.callmobile.de "Meine Karte" an. Dieser Bereich ist bei callmobile extra passwortgeschützt so dass Ihre Daten sicher sind.

Organizer
Handys mit integriertem Organizer werden auch als "Smartphones" bezeichnet. Sie bieten auf einem größeren Display Funktionen wie Kalender, Adressbuch, aber auch teilweise E-Mail, WAP-Browser und Faxsoftware an. Somit hat man eine komplette Kommunikationszentrale in einem Gerät.
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PIN - Personal Identification Number
Vierstellige persönliche Identifikationsnummer, die auf der SIM-Karte gespeichert ist und geändert werden kann. PIN1 wird bei jedem Einschalten des Telefons abgefragt, PIN2 dient zum Ändern von speziellen Diensten wie Gebührenlimit usw. Nach dreimaliger Falscheingabe wird die SIM-Karte gesperrt und kann nur durch den PUK wieder entsperrt werden.

Polyphone Klingeltöne
Polyphone Klingeltöne bestehen aus mehreren Tonarten und hören sich deshalb im Gegensatz zu monophonen (eine Tonart) fast wie ein richtiges Musikstück an.

Power Control
Power Control ist die Fähigkeit eines Mobilfunknetzes, Daten zwischen Ihrem Mobiltelefon und dem nächstgelegenen Funkmast auszutauschen. Unter anderem wird die Entfernung zwischen Ihrem Handy und dem nächstgelegenen Funkmast ausgetauscht. Wenn Sie sich in der Nähe eines Funkmastes aufhalten, wird die Sendeleistung des Mobiltelefons automatisch reduziert. Somit wird die Stand-by-Zeit Ihres Akkus höher.

Prepaid-Karten
Unter dem Begriff Prepaid fasst man alle wiederaufladbaren Karten ohne Mindestlaufzeit und monatliche Grundgebühren zusammen (T-Mobile: Xtra, Vodafone: Callya, E-Plus: Free&Easy, O2 (Viag Interkom): Loop), die zudem auch ohne Bonitätsprüfung freigeschaltet werden. Sie bezahlen die Kosten im Voraus und telefonieren den von Ihnen aufgebuchten Betrag dann ab. Prepaid-Karten werden wahlweise mit (Bundles) und ohne Mobiltelefone angeboten.

Provider
Telefonieanbieter, der kein eigenes Netz betreibt, sondern von einem Netzbetreiber Airtime kauft und mit eigener Tarifgestaltung und eigenem Abrechnungssystem an Endkunden weiterverkauft.

PUK - Personal Unblocking Key
Auch Super-PIN oder Master-PIN genannt - persönlicher Entsperrcode (achtstellig). Dient zum Entsperren einer durch Falscheingabe der PIN gesperrten SIM-Karte.
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QoS - Quality of Service
QoS beschreibt die dem Kunden für die GPRS-Nutzung zur Verfügung stehende Bandbreite. Die QoS wird vom Netzbetreiber eingestellt.

Quix
Ehemaliger Funkrufdienst der Betreibergesellschaft Miniruf. Das Paging-Netz Quix wurde 1998 eingestellt, vorhandene Kunden wurden von den ehemaligen Konkurrenten Telmi oder Telekom übernommen.

QWERTZ-Tastatur
Tastaturen mit je einer Taste pro Buchstabe und in der von einer PC-Tastatur bekannten Anordnung (z.B. Nokia 5510).
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Radio
Einige Mobiltelefone besitzen bereits ein eingebautes UKW-Radio, so dass man über ein Headset Radio hören kann.

Roaming
Führen von Gesprächen mit dem eigenen Mobiltelefon und eigener SIM-Karte im Ausland über das Netz eines anderen Betreibers. Hierzu muss der eigene Netzbetreiber mit dem ausländischen Netzbetreiber einen Roaming-Vertrag abgeschlossen haben. Im Ausland zahlt man auch für ankommende Gespräche!

Roaming (W-LAN)
Roaming (deutsch: wandern, umherstreifen) bezeichnet die Möglichkeit eines W-LAN-Nutzers, den Dienst auch in Hotspots fremder Anbieter zu nutzen. Voraussetzung für diese Möglichkeit ist, dass ein Roaming-Abkommen existiert. Ist dies der Fall, wird der Nutzer im Roaming-Bereich automatisch lokalisiert.

Rufnummernübermittlung
Calling Line Identification Presentation (CLIP) - Rufnummernanzeige. Sofern das Telefon diesen Dienst unterstützt, kann der Teilnehmer die Nummer des Anrufers auf seinem Display sehen, wenn dieser aus einem digitalen Netz anruft und CLIR nicht aktiviert hat.
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SIM-Karte
Die Subscriber Identity Modul-Karte ist eine Chipkarte, die den Teilnehmer eines Mobilfunknetzes eindeutig identifiziert und seine Berechtigung zur Nutzung des jeweiligen Netzes belegt. Neben diesen Teilnehmerdaten bieten moderne Karten auch die Möglichkeit, Telefonbuchdaten zu speichern. Die SIM-Karte wird in das benutzte Mobiltelefon eingelegt und über eine frei wählbare PIN (Personal Identification Number - persönliche Identifikationsnummer) aktiviert.

SIM-Lock
Prepaid-Handys werden meist mit einem SIM-Lock versehen. Das bedeutet, dass sie nur mit einer Prepaid-Karte des entsprechenden Betreibers genutzt werden können. Um sie mit einer anderen SIM-Karte betreiben zu können, kann man das Telefon für ca. 100 Euro oder nach 2 Jahren kostenlos entsperren lassen.

Smartphone
Smartphone ist der Oberbegriff für alle Kombigeräte, die gleichzeitig Organizer und Mobiltelefon sind. Der Versand von E-Mails, SMS und Faxen wird hierdurch sehr komfortabel. Darüber hinaus bieten Smartphones Programme zur Texteingabe, Termin- und Adressverwaltung. Einige Geräte verfügen zudem über einen Internet-Browser und ermöglichen somit den Zugang zum Internet oder zu Online-Diensten.

SMS - Kurznachrichten
Short Message Service: Kurznachrichtendienst, bei dem man auf einem Mobiltelefon im D- oder E-Netz eine Textnachricht von max. 160 Zeichen senden und empfangen kann. Bei einigen Mobiltelefonen von Nokia (3310 / 3330) kann man bis zu 3 Nachrichten mit bis zu 459 Zeichen in einer SMS verbinden!

SMSC-Nummer
Short Message Service Center: Dienst, über den die SMS versendet werden.

SMS-Toolkit
Neuer Standard für SIM-Karten mit 16 KB Speicher (bisher 8 KB). In Verbindung mit einem SIM-Toolkit-fähigen Mobiltelefon können Mobiltelefonmenüs und -funktionen per SIM-Karte programmiert und neue Dienste über SMS realisiert werden.

Sprachanwahl
Anstatt eine Telefonnummer zu wählen, wird der Name des gewünschten Gesprächspartners ausgesprochen und das Mobiltelefon stellt die Verbindung her.

Sprachaufzeichnung
Einige Mobiltelefone kann man auch als kleines Diktiergerät nutzen. Die Kapazität beträgt je nach Mobiltelefon zwischen wenigen Sekunden und einigen Minuten.

Stand-by-Zeit
Zeitraum, in dem ein voll aufgeladenes Mobiltelefon empfangsbereit bleibt. Durch Telefongespräche wird diese Zeit verkürzt. Die Stand-by-Zeit bei modernen Mobiltelefonen ist meist größer als 100 Stunden, teilweise sogar über eine Woche. Stand-by-Zeiten unter 100 Stunden sind heutzutage eigentlich indiskutabel, auch wenn es sogar topaktuelle Geräte gibt, die nur 50-60 Stunden durchhalten. Die Stand-by-Zeit hängt von verschiedenen Faktoren ab: Akkukapazität (in mAh), Netzversorgung (in schwächer versorgten Gebieten braucht das Telefon mehr Leistung, um die Verbindung zu halten), Bewegung (Ein- und Ausbuchen in verschiedene Funkzellen). Die vom Hersteller angegebene Stand-by-Zeit kann nur unter optimalen Bedingungen erreicht werden (in der Nähe eines starken Senders, kein Bewegen des Telefons, Displaybeleuchtung abgeschaltet usw.).
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T9
Praktische Eingabehilfe für das schnelle Verfassen von SMS. Der Trick: Die T9-Software erkennt nach Drücken einzelner Buchstaben, welches Wort geschrieben werden soll, und macht entsprechende Vorschläge.

Takt
Zeiteinheit, in der Gespräche abgerechnet werden.

Tastatursperre
Um ein unbeabsichtigtes Aktivieren des Mobiltelefons zu verhindern, wenn es z.B. in der Tasche getragen wird, verfügen die meisten Mobiltelefone über eine Tastatursperre. Wenn diese eingeschaltet wird, kann es nicht durch unbeabsichtigtes Drücken einer Taste zum Verbindungsaufbau kommen. Zum Beispiel bei Siemens-Telefonen wird sie aktiviert/deaktiviert durch etwas längeres Drücken der #-Taste.

T-Mobil
Netzbetreiber des C-Netzes und D1-Netzes, Tochtergesellschaft der Telekom AG.

Triple-Band
Mit Triband-Mobiltelefonen können auch amerikanische Funknetze (1900 MHz) genutzt werden.

Twin-Card
Bei den meisten Laufzeitverträgen ist es möglich, zusätzlich zu seiner SIM-Karte eine zweite Karte mit gleicher Rufnummer zu bekommen, so dass man z.B. mit Mobiltelefon und Autotelefon telefonieren kann, ohne die Karte von einem Gerät in das andere wechseln zu müssen.
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UMTS
Universal Mobile Telecommunications System. Weltweiter Mobilfunkstandard der dritten Generation (nach analog und digitalem GSM-Standard). UMTS-Lizenzen wurden in den europäischen Ländern im dritten Quartal 2000 vergeben. Der Start erfolgte im Jahr 2004. Mit UMTS sind wesentlich höhere Datenübertragungsraten möglich als in GSM-Netzen (bis zu 2 MBit/s gegen über 9600 bit/s). Somit ist auch z.B. Video-Übertragung möglich. In der Praxis erreichen diese Netze heute eine maximale Datenübertragung von 384 kBit/s, dies entspricht 6 ISDN-Kanälen.
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Vanity
Auf fast jedem modernen Telefon sind auf dem Tastaturfeld auch Buchstaben angegeben. Diese dienen für sogenannte Vanity-Rufnummern. Diese werden meist für Service-Rufnummern verwendet, z.B. 0800-TAXIRUF, was der Nummer 0800-8294783 entspricht, aber leichter zu merken ist. Auch Privatleute können sich inzwischen Vanity-Rufnummern zulegen (z.B. 0700-MANFRED). Auch die Wunschnummern bei Mobilfunkbetreibern kann man als Vanity-Nummer gestalten, z.B. 0163-MANFRED.

Viag Interkom - O2
Vierter deutscher Mobilfunkanbieter (jetzt O2) des digitalen E2-Netzes.

Vibrationsalarm
Bei vielen Mobiltelefonen kann der Klingelton abgeschaltet werden und dafür ein Vibrationsalarm aktiviert werden. Das Handy vibriert dann deutlich. Dies ist zweckmäßig in Besprechungen usw., um andere Teilnehmer nicht zu nerven.

Video Messaging
Mobile Video Messaging stellt einen nächsten Schritt in Richtung UMTS dar. Über (statische) Fotos hinaus können Videoclips per Handy aufgenommen und zzt. als E-Mail an eine E-Mail-Adresse oder an ein Handy verschickt (und zukünftig auch per MMS übermittelt) werden. Das heißt, unterwegs können ganz spontan persönliche Momente als Videoclips direkt mit dem Handy aufgenommen werden und an Freunde oder Familie (bzw. deren E-Mail-Adressen) verschickt werden.

VLR - Visitor Location Register
Hält sich z.B. ein Hamburger in München auf, so wird diese Tatsache in einer zweiten Datenbank festgehalten (zusätzlich zum HLR), im Münchner Visitor Location Register (VLR), des Netzes, in dem er eingebucht ist. Anders als im HLR, in dem die meisten Daten stabil wie in einer Stammdatei aufbewahrt werden, wird hier im VLR die jeweilige Situation am Ort des Geschehens dynamisch abgebildet. Abgehende Gespräche können so ohne Rückfrage beim HLR (beispielsweise im fernen Hamburg) geführt werden: Die Hauptlast der Gespräche wird lokal bearbeitet. Der Netzbetreiber kann das VLR auf demselben System wie das örtliche HLR unterbringen.

Vodafone - D2
Netzbetreiber des D2-Netzes.

Voice Dialing
Sprachanwahl. Anstatt eine Telefonnummer zu wählen, wird der Name des gewünschten Gesprächspartners ausgesprochen, und das Mobiltelefon stellt die Verbindung her.

Voice Memo
Ein Handy mit dieser Funktion kann ähnlich wie ein Diktiergerät Sprache aufnehmen und wiedergeben.

Vorwahlen
Ursprünglich hatten die deutschen Mobilfunknetze nur eine Vorwahl: D1 die 0171, D2 die 0172, E1 die 0177 und E2 die 0179. Durch mehr und mehr Kunden wurden die Nummern knapp, und jeder Netzbetreiber bekam weitere Vorwahlnummern zugeteilt. Inzwischen gibt es folgende Vorwahlen: D1: 0170, 0171, 0175, 0160, 0161. D2: 0172, 0173, 0174, 0162. E1: 0177, 0178, 0163. E2: 0176, 0179. Die Vorwahlen für die UMTS-Netze werden mit 015x beginnen.
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WAP
Wireless Application Protocol: Technischer Standard, der das Surfen via Mobiltelefon im Internet ermöglicht. Um WAP-Seiten auf dem Mobiltelefon anzusehen, ist ein WAP-Browser nötig.

WAP-Browser
Ein WAP-Browser erlaubt das Anzeigen von speziellen WAP-Internetseiten auf dem Handydisplay.

Wechselbare Oberschale
Bei manchen Mobiltelefonen (z.B. Nokia) kann man das standardmäßige Gehäuse (Oberschale) gegen Gehäuse mit anderen Farben tauschen. Angefangen von farbigen Gehäusen, über Gehäuse in Metalliclackierungen oder Holzdesign bis hin zu mehr oder weniger wilden Airbrush-Designs, ist fast alles möglich.

Wecker
Mit dieser Funktion kann der Nutzer sein Handy wie einen Wecker gebrauchen oder sich an wichtige Termine erinnern lassen.

W-LAN PC-Karte
Um in einem Funknetz arbeiten zu können, benötigen Sie eine PC-Karte, die in Ihren PC eingesteckt wird. Bei Endgeräten der neueren Generation sind Funknetzkarten unter Umständen bereits fest eingebaut.

W-LAN Prepaid-Karte
Ähnlich der Prepaid-Karte beim Handy: Sie bezahlen im Voraus und haben dann für Ihren kabellosen Internet-Zugang gewisse Zeitkontingente.

W-LAN Server
Die Access Points eines W-LAN sind an einen W-LAN Server angeschlossen, der wiederum ans Internet angeschlossen ist.
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Xtra
Bezeichnung für die Prepaid-Karte von T-Mobile (T-D1).
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Kein Eintrag
Derzeit befindet sich kein Fachbegriff mit dem Anfangsbuchstaben "Y" in diesem Glossar.
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Z1
Eingabehilfe für SMS ähnlich T9: Die SMS-Eingabehilfe Z1 ist noch besser als T9. Sie zeigt bereits das ganze Wort an, wenn das eingebaute Wörterbuch keine weiteren Alternativen mehr gespeichert hat. Wird bei Alcatel-Mobiltelefonen verwendet.

Zelle
Gebiet, das von einer Antenne einer Basisstation mit evtl. nachgeschalteten Repeatern versorgt wird. Durch den Einsatz von sektorisierten Antennen werden häufig drei Funkzellen von einer BTS (Base Transceiver Station; Funkstation zur Versorgung einer Funkzelle) versorgt.
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